STOCKHEIM. Im Mittelpunkt der jüngsten Dienstbesprechung der Leiter der Feuerwehren stand die Präsentation der neuen Brandsimulationsanlage des Kreises Düren, die bald auch von Feuerwehrangehörigen aus dem Kreis Euskirchen genutzt werden kann. Zurzeit werden die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen und Multiplikatoren beschult. Anmeldungen bzw. Anfragen einzelner Löschgruppen sind daher ausschließlich auf dem Dienstweg an die Leiter der Feuerwehren zu richten, die weitere Informationen zu den Kontingenten der betreffenden Kommune geben können. Voraussichtlich ab Ende September können die ersten Einsatzkräfte aus dem Kreis Euskirchen in der Anlage trainieren.

„Seit Jahren bestand der Wunsch, einsatzrealistische aber dennoch standardisierte Übungen für unsere Atemschutzgeräteträger durchführen zu können“, erläuterte der stellv. Amtsleiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums, Martin Thiedeke. Ende 2012 habe man die Anlage, die aus einem Containersystem besteht aber in Hinblick auf Funktion und Ausstattung vergleichbaren, als Massivbauten ausgeführten Anlagen, in nichts nachsteht, in Betrieb nehmen können. Kombiniert wurde die Brandsimulationsanlage mit einer überirdischen Kanalschachtanlage, begehbaren Dachflächen sowie einem Stahlgerüst, das auch Anleiterübungen ermöglicht.




